Tore: Erik Dukart 0:1 (15. Minute)
Martin Gabele 0:2 (32. Minute)

Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfui
In den ersten zwanzig Minuten hatte der VfR gleich dermaßen aufs Tempo gedrückt, so dass die Heimmannschaft ganz schön ins Schwitzen kam und vorerst nur auf Torverhinderung aus war. In der 15. Spielminute war es dann aber so weit als sich Erik Dukart aus fast 30 Metern ein Herz fasste, und mit voller Wucht den Ball Richtung Meßkircher Tor schoss, so dass der verdutzte Torsteher der Heimelf, zur Freude der Gästefans das erste Mal geschlagen war.

Nun lief das Spiel der VfR-Akteure wie am Schnürchen und von den Gelb-Blauen war zu diesem Zeitpunkt so gut wie nichts mehr zu sehen. In der 23. Minute dann fast das 2:0 für Sauldorf. Jonas Schellinger war über die rechte Seite gekonnt durchgebrochen und bediente den aus dem Rückraum kommenden Jan Moser perfekt; leider prallte seine Direktabnahme jedoch vom Pfosten wieder zurück ins Feld und die Meßkircher Abwehrreihe konnte gemeinsam noch klären. Durch den schönsten Spielzug des gesamten Spiels erzielten der VfR in der 32. Minute dann verdient den zweiten Treffer. Spielmacher Erik Dukart schickte den jungen und agilen Jonas Schellinger auf der rechten Seite auf die Reise; sein mustergültiger Rückpass verwertete Torjäger Martin Gabele gewohnt locker zum verdienten 2:0 für die Gäste. Nun verpassten es die Grünen, das Spiel durch ihre leichtfertige Art bereits in der ersten Spielhälfte vorentscheidend zu ihren Gunsten zu entscheiden.
In der zweiten Halbzeit dann ein ganz anderes Spiel, die Heimmannschaft kam immer mehr auf und drängte ihrerseits auf den Anschlusstreffer. Fast die komplette Hintermannschaft des VfR Sauldorf bekam es nun mit den eigenen Nerven zu tun und ermöglichte den Hausherren die eine oder andere gute Chance. Dies rächte sich dann in der 54. Spielminute als die Grünen vor lauter Hektik den Ball trotz mehreren Möglichkeiten nicht aus dem Strafraum befördern konnten und dann, noch als Krönung der ganzen Aktion, ein total überflüssiger Elfmeter verursacht wurde! Die Heimmannschaft nahm das Gastgeschenk dankend an und verkürzte verdientermaßen auf 1:2. In dieser Phase ging beim VfR überhaupt nichts mehr zusammen und es reihten sich Fehler um Fehler bei den Gästen an. Einzig der erfahrene Torsteher Philip Hagen behielt die Ruhe und schlussendlich auch seinen Kasten von nun an bis zum Spielende sauber, so dass der VfR unterm Strich doch glücklich alle drei Punkte mit nach Sauldorf nehmen konnte.
Fazit
Durch eine, nennen wir es überheblich leichtfertige Art, ein sicher geglaubtes Spiel fast noch unnötigerweise aus der Hand gegeben.
Glück gehabt Jungs! Und bitte hieraus endlich die richtigen Lehren ziehen, denn man kann erst das Fell des Bären verteilen, wenn er auch wirklich erlegt ist!
Schiedsrichter: Maik Rupenus (PTSV Nordstern Singen)
Eingesetzte Spieler: Philip Hagen, Steffen Mors, Tobias Heidenberger, Alexander Lukanowski, Waleri Lukanowski, Jan Moser, Martin Gabele, Jonas Schellinger (Marius Erath), Matthias Leyk (Andreas Stadler), Erik Dukart, Simon Schellinger

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